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StAN, Fürstentum Ansbach, Brandenburger Literalien

Archiv

Archiv Kürzel: 
StAN
Archivgliederung: 
StA Nürnberg

Bestand

Bestandsbezeichnung: 
Fürstentum Ansbach, Brandenburger Literalien
Bestandsnummer: 
103 a II
Bestandsbeschreibung: 
Der Bestand wurde im kgl. Allgemeinen Reichsarchiv in München gebildet und enthielt vor allem (aber nicht nur!) Unterlagen des ehemaligen Geheimen Archivs Ansbach, die wegen "höherem Interesses" seit der Auflösung des Ansbacher Archivs 1820 nicht im Archivkonservatorium Nürnberg verwahrt, sondern nach München abgegeben wurden. Erst im Rahmen der Beständebereinigungen in Vollzug des Provenienzgedankens wurde der Bestand 1938 aus dem Bayerischen Hauptstaatsarchiv an das nunmehrige Staatsarchiv Nürnberg übergeben, behielt jedoch die in München geprägte Bezeichnung. Vor allem das der Bestandsgruppe "Brandenburger Literalien" zugehörige Repertorium "Rep. 104aIII Brandenburgische Akten betreffend Ungarische und Schlesische Verhältnisse" verzeichnet zahlreiche einschlägige Archivalien. Sie wurden anhand des zugehörigen Sach-, Personen- und Ortsregisters (Rep. 104aIII Nr. 1246) recherchiert, hierfür jedoch nur eine Auswahl stichwortartig samt Signatur und Laufzeit erfasst und inhaltlich nicht näher beschrieben. Der Bestand ist derzeit nur in Teilen in EDV, ansonsten in analoger Form verzeichnet.
Umfang AE: 
167
Umfang lfm: 
14,55
Zugänglichkeit: 
zugänglich

Findmittel

Titel des Findmittels: 
Fürstentum Brandenburg-Ansbach, Kaiserliche Kommissionsakten
Untertitel des Findmittels: 
Rep. 113
Kernlaufzeit des Findmittels: 
1435-1785
Verzeichnet von: 
N.N.
Jahr der Fertigstellung: 
1756
Untergruppe: 
Konflikte zwischen Privatpersonen
Titel Bestandsserie: 
Brandenburger Literalien
Signatur der Bohemica: 
966, 1008, 1016, 1020
Bohemica-Beschreibung: 
Forderung einer Inwohnerin zu Olmütz, an ihren in Jägerndorf wohnhaften Tochtermann wegen des von ihrer verstorbenen Tochter hinterlassenen Vermögens, 1524 (Nr. 966). Eine zwischen den Gebrüdern Stablowsky entstandene Streitigkeit wegen eines der Kirche zu Zossen entzogenen und mit in die Teilung der väterlichen Erbschaft gebrachten Eichwaldes, 1578 (Nr. 1008). Laut dem von Wirben (Werben?) auf Hultschin soll der Frau seines Untertans aus Hultschin das Vermögen ihrer in Gleschowitz ertrunkenen Schwester ausgehändigt werden, 1587 (Nr. 1016). Eine Klage von Heinrich Lichnowsky auf Neplachowitz gegen Martin Krenner zu Weissagk, wegen einer Kirche zu Weissagk und die dazu dem Pfarrer zu Neplachowitz entzogenen Zehnten seiner zwei Dörfer Lodenitz und Weissagk, 1594 (Nr. 1020).

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